Pfernetzt 2017

Am 6. und 7. Mai 2017 war es endlich so weit. Pfernetzt, das Event für Pferdemenschen, fand in der Nähe von Fulda statt. Organisiert wurde es von einem Team aus Bloggern: Christina von herzenspferd.de, Miri von meinfaible.de, Ann-Christin von ponyliebe-fotografie.de, Tanja von tash-horseexperience.click, Nadja von verstehepferde.de, Akki von fuehrpferd.de, Petra von pferdefluesterei.de und Sarah von verwandert.de.

Ich habe dem Wochenende schon lange entgegengefiebert und war froh, als ich endlich ankam, und vom Team herzlich begrüßt wurde. Es gab einen Namensanhänger und es standen Snacks sowie Tee, Kaffee und Obst zur freien Verfügung.

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Ausgestattet mit einer Tasse Tee habe ich dann den Veranstaltungsort – das Seminarhotel Fohlenweide – erkundet. Die Anlage sowie die Gegend sind einfach traumhaft!

Um 09:15 Uhr ging es endlich richtig los. Das Pfernetzt Team begrüßte alle gekommenen Zuschauer und nach ein paar organisatorischen Punkten fand ein wenig Frühsport mit guten Übungen gegen Verspannungen statt.

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Ich hatte teilweise wirklich Probleme mich zu entscheiden, zu welchem der vielen, interessanten Vorträge ich gehen soll und fasse im Folgenden einfach einmal kurz zusammen, für was ich mich entschieden habe.

SAMSTAG

Babette Teschen

Babette Teschen gab eine kurze Theorie-Einführung in ihren Longenkurs und zeigte dann am Pferd die ersten Schritte zum anatomisch korrekten und pferdefreundlichen Longieren.

Kirsten Fleiser

Kirsten Fleiser stellte die Arbeit mit Dualgassen vor. Nach einer kurzen theoretischen Einführung gab es praktische Übungen zum Selbstausprobieren.

Carina Maiwald

Carina Maiwald sprach darüber, wie sie zur Pferdefotografie kam, teilte einige Anekdoten ihres Lebens und zeige natürlich viele richtig beeindruckende Fotografien. Am Ende gab es noch ein paar praktische Tipps zum Thema Pferdefotografie.

Anna Eichinger

Anna Eichinger ist lizensierte Bent Branderup Trainerin und stellte die Akademische Reitkunst vor. Auch sie gab erst einen kurzen Einblick in die Theorie, danach wurde Körpersprache in praktischen Beispielen geübt.

Hero Merkel

Hero Merkel sprach über das freie Spielen mit dem Pferd und zeigte, wie sie ihre Pferde zum Spielen motiviert.

Shane Ransley

Shane Ransley stellte seine Trainingsmethoden Quantum Savvy vor und demonstrierte einige Ansätze auf einem Pferd, welches noch nicht ganz so publikumserfahren war.

Am Ende des ersten Tages gab es ein Zwischenfazit des Pfernetzt-Teams und ich fuhr ziemlich erschöpft zurück.

SONNTAG

Auch am Sonntag gab es natürlich wieder Kaffee, Tee, Wasser, Snacks und Obst.

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Nach der Begrüßung durch das Pfernetzt Team und erneuten Frühsport ging es auch gleich weiter mit den Speakern des Tages.

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Arien Aguilar

Arien Aguilar gab einen Vortrag über seine Art, mit Pferden zu arbeiten. Er zog alle in den bann mit seiner freundlichen und aufgeschlossenen Art und ging auf die Bedürfnisse seines Pferdes ein.

Herdis Hiller

Herdes Hiller hielt einen sehr aufschlussreichen Vortrag über Kräuter und wie diese dem Pferd gefüttert werden sollten, um es gesund zu erhalten.

Marc Lubetzki

Tierfilmer Marc Lubetzki sprach darüber wie Wildpferde ein Vorbild für unsere Herden sein können und wie viel wir von ihnen lernen können. Zudem zeigte er beeindruckende Aufnahmen aus seiner Dokumentation.

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Iris Heyne

Iris Heyne sprach über die Hufe unserer Pferde, hatte Exponate dabei und zeigte einige Fehlstellungen auf, um uns, als Pferdebesitzer, auf das Thema Huf zu sensibilisieren.

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Corinna Ertl

Corinna Ehrt sprach über Horse Agility und gab einige Tipps, wie man Hindernisse günstig selbst bauen und so mit seinem Pferd Spass haben kann.

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Und damit war auch schon das Ende des Wochenendes erreicht. Es war ein sehr volles, erschöpfendes, aber interessantes Wochenende mit viel Input und Inspiration.

Mein persönlicher Favorit war Arien Aguilar, der mich mit seiner liebevollen Art beeindruckt hat. Er ist auf sein Pferd eingegangen, hat nicht so viel gezeigt, wie er wollte, einfach, weil der Hengst an diesem Tag nicht so gut drauf war. Arien sprach sich zudem dafür aus, dass man aufhören soll, gegeneinander zu arbeiten, sondern gemeinsam für eine bessere Zukunft mit unseren Pferden kämpfen sollen.
Eine sehr wichtige Erkenntnis war für mich auch seine Aussage, dass es einfach sei, in Liebe zu fallen („falling in love“), denn fallen ist leicht, aber dass es schwierig sei, Lieben zu lernen („learning to love“). Er sagte, „falling in love“ kann jeder, „learning to love“ passiert dann, wenn schwierige Zeiten kommen und man lernen muss, den Partner zu lieben und zusammenhalten muss. Diese Erkenntnis nehme ich mit, sowohl für die Beziehung zu den Pferden, als auch für Zwischenmenschliches. Wenn es schwierig wird zeigt sich, wer die wahren Freunde sind und wer wirklich Liebe empfindet und bereit ist, füreinander da zu sein und sich durch die schwere Zeit zu kämpfen.
Arien ist ein junger Mann mit einer wunderbaren und herzerwärmenden Einstellung.

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